Zum Hauptinhalt springen
News

Pusht die Pandemie den Online-Handel mit Obst und Gemüse?

Noch kann man nicht von einem Kopf-an-Kopf-Rennen sprechen, doch der Online-Handel mit Lebensmitteln hat im vergangenen Jahr deutlich an Boden gegenüber dem stationären Handel gut gemacht. Aber wie groß ist eigentlich das Potential bei frischem Obst und Gemüse, das bequem vom Rechner zu Hause bestellt wird?

2020 wird sicherlich als Corona-Jahr in die Geschichte eingehen. Die Pandemie ist eine einzigartige Herausforderung für die gesamte Gesellschaft. Der Lebensmitteleinzelhandel hat durch die Schließung von Restaurants und Kantinen sowie das monatelange Home-Office-Arbeiten profitiert. Aber nicht nur im stationären Handel.

Der Online-Handel macht es den Geschäften in den Fußgängerzonen schon lange schwer. Bisher waren aber vor allem Bücher, Elektronik und Textilien gefragt. Nun konnte der Online-Handel jedoch auch bei Lebensmitteln stark zu legen. Verschiedene Studien sehen einen Umsatz von rund sieben Milliarden Euro. Bei einem Gesamtmarkt für Lebensmittel und Getränke von knapp 210 Milliarden Euro (2019, Destatis) ist das freilich nicht wirklich viel. Aber das Wachstum beträgt immerhin rund 40 %.

Am 21. April 2021 fragen AMI-Akademie und Fruchthandel Magazin von 15 – 16 Uhr in ihrem Web-Seminar, ob die Corona-Pandemie dem Online-Handel auch für den Sektor Obst und Gemüse einen Schub verliehen hat – und wie es weitergeht. Dazu wird Thomas Els von der AMI GmbH Ergebnisse zum Online Lebensmittelhandel insgesamt präsentieren, sein Kollege Dr. Hans-Christoph Behr zeigt dann Ergebnisse speziell für das Segment frisches Obst und Gemüse.

So sind die Verbraucherausgaben für Frischgemüse beim Online Bezug in den 12 Monaten der Pandemie (März 2020-Februar 2021) nach Angaben aus dem GfK Panel um gut 50 % gestiegen, während die Ausgaben für die Kategorie insgesamt nur um 20 % zulegten. In absoluten Zahlen ergibt sich ein anderes Bild. So ist der Online Bezug an dem Plus der Verbraucherausgaben für Frischgemüse in Deutschland in Höhe von rund 1,5 Mrd. EUR nur mit 45 Mio. EUR beteiligt.

Allerdings haben nicht alle Produkte in gleichem Maße vom Zuwachs im Online Kanal profitiert. Im Web-Seminar wird das Sortiment im Online Bezug mit dem übrigen Sortiment verglichen. Dabei kommen auch die Besonderheiten zur Sprache.

Frederic Knaudt, Mitgründer von Picnic Deutschland, stellt sich schließlich den Fragen der Moderatoren und der anderen Teilnehmer. Picnic hat mit der Edeka einen starken Partner an Bord und bündelt die Kräfte und Erfahrungen eines Startups und eines etablierten Konzerns. In jüngster Zeit macht Picnic mit einem enormen Wachstum und der Erhöhung einer Reichweite auf sich aufmerksam.

Das könnte Sie auch interessieren:

Alles Bio oder was?

Frisches Obst & Gemüse – verpackt oder unverpackt?

Produktion, Handel, Konsum – Aus der Krise in die Zukunft