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Fachbeiträge Pflanzenbau

Hektische Zeiten am Getreide- und Ölsaatenmarkt

Kleine Ernten – hohe Preise. Dieser Spruch scheint sich in der Tat in dieser Saison zu bewahrheiten. Doch wird das bis zum Saisonende so bleiben?

Die Kurse für Getreide und Ölsaaten sind so hoch wie seit Jahren nicht mehr. Das liegt auch an der Nachfrage, die sich aufgrund der weltweiten Corona-Pandemie hektischer gestaltet als üblich. Das aktuelle Angebot ist nicht in allen Bereichen knapp. Aber die hohen Preise sensibilisieren die Staatslenker und lassen sie über Inlandsschutzzölle oder Exportbeschränkungen nachdenken. Das trifft auf anhaltend rege Nachfrage und limitiert das verfügbare Angebot am Weltmarkt zusätzlich – die Preise steigen noch weiter.

Und während auf der Nordhalbkugel über das Ausmaß der Ernte im Sommer spekuliert wird, stehen auf der Südhalbkugel die Feldbestände zum Drusch an. Doch auch dort ist nicht klar, wie viel letztendlich von den Feldern kommt. Wie sieht es mit dem Soja- und dem Maisangebot in Südamerika aus? Dort ist es seit Wochen viel zu trocken und der Weltmarkt wartet händeringend auf neue Ware. 

Wie geht es nun weiter? Wie entwickeln sich die Ernteprognosen für 2021? Wie lange reichen die Vorräte noch? Wer wird den europäischen Markt gegen Ende der Saison beliefern? Welchen Herausforderungen müssen sich deutsche Mischfutterhersteller vor dem Hintergrund der grassierenden Seuchen stellen? Welchen Einfluss hat Corona auf die Mehl-, Nudel-, Bier- aber auch Mischfutterherstellung?

Antworten auf diese und weitere Fragen liefern die AMI Marktexperten Wienke von Schenck und Steffen Kemper im Web-Seminar Herausforderungen am Getreide- und Ölsaatenmarkt. Diskutieren Sie am 26. Januar 2021 um 14.00 Uhr mit den Marktexperten.

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